Die Freie Presse berichtete am Heiligabend über die Spendenwelle für die Familie. Hier der Artikel:
Die Familie, deren Haus am vergangenen Samstag komplett ausgebrannt ist, erfährt eine Welle der Hilfsbereitschaft. Bereits am Samstag machten sich Nachbarn auf den Weg von Tür zu Tür und sammelten Spenden, um die erste Not der Familie lindern zu können. Außerdem sammelt die Inhaberin der ehemaligen Quelleagentur in Klingenthal in ihrem Laden Geld für die Familie. „Jeden Tag kommen Leute zu mir und geben mir Umschläge mit Geld, die ich an die Familie weiterleite.“
Der Verein Dienst am Menschen hat stellvertretend für alle, die helfen wollen, ein Spendenkonto eingerichtet. „Es ist unsere Absicht, schnell und unbürokratisch, Menschen in Notsituationen zu helfen“, sagt Vereinsmitglied Magdalena Gruber.
Die Kirchen zum Friedefürst und Brunndöbra wollen die Familien ebenfalls unterstützen und sammeln heute nach den Krippenspielen eine Kollekte ein. Die Sachsenberger Kirchgemeinde möchte im neuen Jahr beraten, wie sie der Familie helfen kann.
Von einem Leser unserer Zeitung ist der Familie sogar ein komplett eingerichtetes Haus für die Übergangszeit angeboten worden. „Wir sind überwältigt von der Hilfe, die wir von überall her bekommen. Das gibt schon ein bisschen Hoffnung zurück“, sagt die Mutter der Familie. „Wir wollen uns schon jetzt bei den vielen Helfern bedanken.“ In den ersten Tagen waren sie bei Verwandten untergekommen und haben nun wieder eine Wohnung angemietet. Viele Menschen haben ihnen dafür Möbel zur Verfügung gestellt. Langfristig wollen sie jedoch ihr Haus wieder aufbauen. „Wir hoffen, dass wir mit unseren Kindern bald wieder ein Zuhause haben.“ Bevor der Aufbau losgeht, wollen sie jetzt über die Feiertage etwas abschalten. „Jetzt ist erstmal drei Tage Weihnachten, dann geht’s weiter.“